Ein weiter Schultergürtel, eine schmale Taille und breite Hüften: der Sanduhr-Look ist das, was viele von uns anstreben. Und dafür bedarf es weder eines Korsetts noch eines Brazilian Butt Lifts. Ein gut durchdachter Trainingsplan gepaart mit einer gesunden, proteinreichen Ernährung können dir helfen, genau diese Shape auf natürlichem Wege zu erreichen!
Vorab sei nur einmal gesagt, dass die 90-60-90 Körpermaße für den Großteil der Menschen unrealistisch und damit gar nicht erreichbar sind. Mach dich also bitte nicht selbst verrückt, wenn du von diesen Maßen abweichen solltest.
Wie eingangs bereits geschrieben, bedarf es für eine Sanduhr-Figur mehr „Masse“ an der einen und weniger an einer anderen Stelle. Um diese Verteilung an Körpermasse zu steuern, nutzen wir das Krafttraining, um Muskeln an den richtigen Stellen aufzubauen.
Der Fokus bei einem Trainingsplan, der auf den Sanduhr-Look abzielt, liegt auf folgenden Muskel(-gruppen):
Diese Muskelgruppen sind deshalb so entscheidend, weil sie die optische Silhouette maßgeblich beeinflussen: Breite im oberen Rücken- und Schulterbereich lässt die Taille schmaler wirken, während gut entwickelte Gluteus-Muskeln dem Unterkörper mehr Form und Rundung verleihen. Die Körpermitte selbst wird dabei weniger über „Wegtrainieren“, sondern vielmehr über Stabilität, Spannung und Haltung definiert.
Neben dem Training spielt auch die Ernährung eine zentrale Rolle. Eine ausgewogene, proteinbetonte Ernährung unterstützt den Aufbau von Muskelmasse an den gewünschten Stellen und hilft gleichzeitig dabei, unnötige Fettansammlungen zu vermeiden. Dabei geht es nicht um Verbote oder kurzfristige Diäten, sondern um nachhaltige Routinen, die zum Alltag passen. Zudem spielt auch das Thema Verdauung eine maßgebliche Rolle: nicht nur ist es wichtig, dass all die aufgenommen Nährstoffe angemessen verstoffwechselt und vom Körper aufgenommen werden; es ist auch wichtig, dass uns unsere tägliche Ernährung weder aufbläht noch schwer im Magen liegt. Denn ein deutlich aufgeblähter Bauch kann die Illusion einer Sanduhr-Figur zunichte machen.
Am Ende ist die Sanduhr-Figur weniger ein festes Maßband-Ziel als vielmehr ein Ergebnis von bewussten Entscheidungen, Klarheit über den eigenen Körper und einem Plan, der individuell angepasst ist. Denn jeder Körper bringt andere Voraussetzungen mit – und genau diese entscheiden darüber, wie der Weg zur gewünschten Shape aussehen sollte.
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